Die Burgruine

Nach dem Aufstieg nun weiter zur Besichtigung der Burg Kynast (29.07.2008).

 

Auf der Tafel neben dem Tor stehen die Öffnungszeiten; geöffnet von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Ich hatte also noch 12 Minuten Zeit, die ich dann für die Außenbesichtigung nutzte.

Ein Blick noch auf das Kassenhaus, dann weiter zur Außenbesichtigung.

Vor der Burg steht diese Informationstafel, deren deutschen Text ich zitiere:

"1292 errichteten die Piastenfürsten von Schweiditz und Jauer einen Holzbau, der sehr bald zu einer gewaltigen steinernen Festung wurde. 1392 ging die Burg in den Besitz des Ritters Gotsche Schoff über, des Ahnherrn der Familie von Schaffgotsch, in deren Händen sie bis 1945 verblieb.
1364 bestand die Anlage bereits aus Palas, Bergfried, Hof und Kapelle. Die steinerne Staupsäule stammt von 1410. In den späteren Jahrhunderten wurde die Festung mehrmals erweitert. Am 31. August 1675 brannte sie durch Blitzschlag nieder und wurde nicht wieder aufgebaut."

Ein Blick auf die Karte. Der Chojnik in 627 m Höhe - die lassen sicht ersteigen.

Die Außenbesichtigung, im Bild links am Baum vorbei - das ist die Wasserleitung.

 

Noch ein Blick auf den Turm, dann geht es weiter mit der Burgbesichtigung.

Im Innenhof steht dann diese Tafel, der Text sinngemäß:
"Chojnik wurde in den Jahren 1353 bis 1364 erbaut. Der Bauherr war Bolko der 2., Fürst von Swidnica und Jawor. 1393 kam die Familie Schaffgotsch in den Besitz dieser Burg, sie erweiterten die Burg um die Schlosskapelle über dem Tor zum oberem Hof.
Die Burgerweiterungen im 15. Jahrhundert:
Der runde Hungerturm, das Haus für die Besatzung, die Küche, die Bäckerei, der Gerichtssaal, der steinerne Pranger, die Außenmauern.
Im 16. Jahrhundert erhält die Burg:
Die große Bastei, im Wirtschaftshof Pferdeställe, Wasserzisternen und das Kommandantenhaus. Warscheinlich im Jahre 1648 entsteht die Bastion vor dem Tor mit der Hängebrücke, sowie renaissance Atteken auf den Mauern. Durch einen Blitz im Jahre 1675 gerät das Schloß in Brand, und vernichtet die hölzerne Konstruktion und alle Dächer. Von dieser Zeit ist Chojnik ausschließlich ein Touristenobjekt."
(Der 30 jährigen Krieg 1618-1648)

Hier die Burgerweiterung aus dem 15. Jahrhundert - der Pranger, links die Küche.

 

 

Da geht es in den Innenhof der Burg.

Der Innenhof aus einer anderen Sicht, oberhalb im Bild der Eingang zum Turm.

 

Ein Blick vom Turm auf die Umgebung.

So geht es den Turm wieder hinunter.

 

Ein Ausblick von der Burgmauer.

Ein Blick zur Schneekoppe.

Dann geht es wieder zurück.

Diesmal aber den rotweiß gekennzeichneten Weg.